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 | Meine Yamaha YZF-R1 |
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Meine Umbauten an der R1
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Im November 04 habe ich die R1 in diesem Zustand gekauft. Orginal KZ-Halterung, Blinker, Seitenspiegel und Auspuff. Hmmm. da war mir schon klar, lange wird sie nicht mehr so aussehen, da muss was geändert werden. |
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OK, als erstes musste mal die Tüte weg. BOS-Auspuffanlage in Carbon habe ich zufällig noch beim Mech. gefunden. Alles klar, gekauft und montiert. Auch mit DB-Killer hat sie einen ganz schön satten tiefen Sound. Zudem auch legal. |
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Als nächstes musste die Orginal KZ-Halterung weg. Etwas feines stabiles musste es sein. Nach langem suche habe ich in Deutschland bei Schiebel Zubehör etwas gefunden. Die Halterung ist aus hochwertigem Edelstahl, also kein *Flattern* bei hohen Geschwindigkeiten. Die Miniblinker hinten habe ich auch gleich mitbekommen. Nur das Katzenauge musste ich noch sep. organisieren. |
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Da sind ja noch die Micky Mouse Ohren. Ja, die Seitenspiegel müssen auch noch weg. Einen kleinen Lenkergewicht-Spiegel genügt vollkommen. Die Abdeckungen kaufte ich beim Moto Mader. Den Spiegel bei Polo und die längere Schraube im Fachgeschäft für Werkzeuge. |
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Am Schluss noch die Miniblinker vorne. Auch die habe ich von Polo. Zudem musste ich noch Abdeckplatten für die Löcher in der Verschalung haben. Beim Moto Mader habe ich diese schlussendlich gefunden. Die Abdeckungen haben mehr gekostet als die beiden Miniblinker... Ob Schweiz oder Deutschland, da sind noch gewaltige unterschiede. So, für dieses Jahr ist fertig, mal sehen was nächstes Jahr kommt. Vielleicht alles in Carbon?? ;-) |
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Und das ist nun das Resultat. Anklicken um es zu vergrössern. |
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Weitere Bilder
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Die Entstehung eines Wunderbike in Japan
Es begann mit einem leeren Blatt Papier. Der Ort: Das Fahrerlager der Rennstrecke Killarney in der Nähe von Kapstadt, Südafrika. Eine internationale Schar der besten Motorradjournalisten war gerade dabei, die soeben präsentierte YZF 1000 R Thunderace über den Kurs zu jagen. Während die Presse mit dem neuen Yamaha Supersportler und der unbarmherzigen Sonne Südafrikas kämpfte, kam im Fahrerlager eine Gruppe von japanischen Ingenieuren und europäischen Produktplanern zusammen, um in lockerer Atmosphäre über neue Ideen zu diskutieren.
Kunihiko Miwa, der Vater der R-Serie, war soeben zum Projektleiter eines neuen Supersportlers ernannt worden. Mario Inumaru, als Leiter der Produktplanung verantwortlich für den gesamten europäischen Markt, favorisierte die Idee von einer wirklich radikalen Maschine. Damit verfolgte er die Vision, frischen Wind in das supersportliche Segment der Race-Replikas zu bringen. Denn obwohl die Verkaufszahlen bei den Rennsport-orientierten Motorrädern rückläufig waren, galt Europa nach wie vor als starker Markt für die Supersportler. Die Planer bei Yamaha Motor Europe in Amsterdam glaubten an dieses Segment und waren mehr als glücklich darüber, dass die Ingenieure aus Japan ihre Idee unterstützten.
Keine Kompromisse Während die besten Motorradjournalisten die Thunderace testeten, waren die Ingenieure und Planer nicht weit entfernt, um in einem Gebäude des Fahrerlagers schon über das neue, noch extremere Folgekonzept nachzudenken. Miwa konnte den Planern mitteilen, dass er bereits mit der Planung eines neuen Vierzylinders beschäftigt war. Motor und Chassis sollten nach seiner Vorstellung als integrierte Einheit konstruiert werden, um die leichteste und kompakteste Maschine ihrer Klasse zu realisieren. Dabei griff er zum Bleistift, um die Grundzüge seiner Idee auf einem leeren Blatt Papier zu skizzieren. Die Planer betrachteten die Skizze, und einer von ihnen schrieb die Worte "No Compromise" hinzu. Diese Anmerkung wurde später zum Leitgedanken des gesamten R1-Projekts. Auf Miwa wartete eine Menge Arbeit, nachdem das Team die Eckdaten festgelegt hatte: 150 PS, Gewicht unter 180 Kilogramm und die Handlingeigenschaften einer aktuellen 600er!
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Am Layout wird festgehalten Miwa und sein Team arbeiteten ein ganzes Jahr lang sehr hart. Dabei blieb wenig Zeit für Sushi und Sake (für jene, die sich in der japanischen Küche nicht auskennen: Roher Fisch und Reiswein). Das zu Beginn von den Ingenieuren festgelegte Layout sollte auch weiterhin Gültigkeit haben, und sämtliche Supersportler sollten sich an diesen Maßstäben messen lassen:
* Ultrakompakter Vierzylinder mit Kurbel- und Getriebewellen auf drei Ebenen * Deltabox-II-Rahmen mit nach vorn geneigtem Motor als tragendes Element, um eine hohe Steifigkeit bei geringem Gewicht zu erzielen * Kombination aus langer Schwinge und kurzem Radstand für überragendes Handling und ausgezeichnete Stabilität * Zentrale Sitzposition des Fahrers, um die beste Balance zu erzielen
Sorgfältige Arbeit im Detail Niemals zuvor wurde einem Großserienmotorrad wie der R1 soviel Aufmerksamkeit bis ins kleinste Detail geschenkt, und Miwa wurde zum "Mr. No Compromise".
Hier einige Beispiele für sein Streben nach Perfektion: Damit die Verbindung zwischen Schalthebel und Schaltwelle gerade erfolgen konnte, wurde der Rahmen mit einem Tunnel oberhalb des Schwingendrehpunkts versehen. Diese innovative Lösung verbessert das Schaltgefühl, weil das Hebelsystem frei von Biegemomenten ist. Die einteiligen Lenkerhälften aus Aluminium sind um 46 Prozent leichter als geschweißte Bauteile. Allein diese beiden Beispiele machen deutlich, wie ernst Yamaha die Arbeit im Detail nimmt, um die R1 zum fortschrittlichsten Supersportler auf dem Markt zu machen.
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Technische Daten
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Motor Bauart: Flüssigkeitsgekühlter 4-Zylinder-4-Takt-Motor mit Katalysator Hubraum: 998 ccm Bohrung x Hub: 74 x 58 mm Verdichtung: 11.8 : 1 Nennleistung: 111,8 kW (152 PS) b. 10.500/min max. Drehmoment: 107 Nm b. 8.500/min Kraftstoffversorgung: Mikuni FI Kupplung: Mehrscheiben-Ölbadkupplung Zündung: digitale Transistor-Kennfeldzündung Starter: Elektro Getriebe: 6-Gang Sekundärantrieb: Kette Gangstufen: 1 2.500 2 1.842 3 1.500 4 1.333 5 1.200 6 1.115 Primärübersetzung: 1.581 Sekundärantrieb: 2.688 |
Fahrwerk Federung: vorn Upside-Down-Telegabel, einstellbar Federung: hinten Zentralfederbein mit Ausgleichsbehälter Federweg: vorn 120mm Federweg: hinten 130mm Lenkkopfwinkel: 24° Nachlauf: 103mm Bremse: vorn 2 Scheiben 298 mm Ø Bremse: hinten 1 Scheibe 220 mm Ø Reifen: vorn 120/70-ZR17 58W Reifen: hinten 190/50-ZR17 73W |
Abmessungen und Gewichte Länge: 2,035 Breite: 705 mm Höhe: 1,105 mm Sitzhöhe: 820mm Bodenfreiheit: 140 mm Trockengewicht: 174 kg Tankinhalt: 17 Liter davon Reserve: 3.8 Liter |
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YZF R1 Movies YZF R1 Pics bis zum Verschmelzen :)
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